Reisen bildet...
... und hilft, so manches Problem in Offenburg unter einem neuen Blickwinkel zu sehen.
Zur Zeit im Pfingsturlaub in der Nähe von Nizza, Cote d´Azur bin ich jeden Tag mit dem Rennrad unterwegs und lerne das „französische Konzept“ Radweg bzw. Radschutzstreifen hautnah kennen.
Vorneweg: Wer hier mit dem Rad unterwegs ist, sollte sicher sein, dass er eine aufmerksame Armada von Schutzengeln um sich herum weiß.
Es ist Gang und Gäbe, dass der Radfahrer auf einer 6-spurigen Straße landet, der „Radschutzstreifen“ im Nichts endet oder durch eine Werbetafel total blockiert wird und alle 50 Meter ein monströses Abflussgitter den Wunsch nach einem vollgefederten Mountainbike weckt...
Ein Rucksack voller Ersatzschläuche sollte man unbedingt mit sich führen, weil just in diesem Bereich sich alle Scherben wiederfinden, die sich so im Laufe der Jahre ansammeln.
Außerdem bin ich überzeugt, dass es im Französischen keinen Begriff für „Sicherheitsabstand“ gibt...
Ohne Frage, auch bei uns ist (noch) nicht alles perfekt, was die Radverkehrsführung angeht. Aber wir sind auf einem guten Weg.
Bei den Planungen im Rahmen unserer Radwegeachsen bleibt keine Einfahrt, keine Überquerung, keine Abbiegespur, (fast) kein Gullideckel unberücksichtigt...
Noch etwas habe ich gelernt: Ich kenne die Hupen aller französischen und vieler deutschen Fabrikate!

CITY PARTNER

In meinem Verständnis treffen sich zwei „Gegner“ bzw. „gegnerische Parteien“ vor Gericht, um eine bestimmten Sache, in der sie unterschiedliche Auffassungen sind, gerichtlich klären zu lassen.

So geschehen, als sechs Kläger, mit Unterstützung der City-Partner, den Bebauungsplan - nördliche Innenstadt - und damit die Entwicklung zum Einkaufsquartier „Rée-Carré“ per Gericht kippen wollten.

In unserem Rechtsstaat ist das legitim!

Dass fünf der sechs „Antragsteller“ gar nicht antragsbefugt waren, hätte die Klage fast aus formalen Gründen zum Kippen gebracht.

Viel besser ist es jedoch, dass das nicht der Fall war und das Gericht in der Sache entscheiden konnte!

In allen vorgebrachten Punkten:
- Gesamtverkaufsfläche,
- Verkaufsflächenobergrenze für bestimmte Sortimente,
- verkehrliche Erschließung,
- Befangenheit der OB,
- Anzahl der Stellplätze,

konnte das Gericht keine rechtlichen Bedenken erkennen.

Somit kann es also losgehen! In der Pflicht steht jetzt der Investor, zum einen qualitativ hochwertige Pläne vorzulegen und zum anderen die versprochenen Ankermieter zu benennen. Und dann möglichst zügig beginnen...

Ich hoffe, dass eventuelle Gräben schnell zugeschüttet werden können und aus „Gegnern“ wieder Partner für unsere Stadt werden, eben CITY PARTNER!

Ihr Dr. Albert Glatt

http://www.ree-carre.de/

Die CDU-Gemeinderatsfraktion bittet die Stadtverwaltung zu prüfen, wie während der Bauzeit und
der damit verbundenen Schließung der Sparkassen-Tiefgarage (ab Sommer 2017) ein
temporärer Ersatz für die 330 Stellplätze geschaffen werden kann. 

Die Sparkassen-Tiefgarage ist aufgrund ihrer Erreichbarkeit wichtig für die Innenstadtbesucher
aus Oststadt und Rebland aber auch aus dem Umland. Zudem gibt es dort auch Stellplatzmieter.

Die alternativen Parkhäuser/Tiefgaragen sind aufgrund der Lage zum Teil aus diesen Bereichen
nur deutlich schlechter erreichbar (City-Parkhaus) bzw. sehr gut ausgelastet (Markplatz, Alt Offenburg)!

Es fehlen somit massiv Stellplätze während der Schließung der Sparkassen-Tiefgarage!

Daher halten wir es für sinnvoll, dass während der Bauzeit zumindest ein teilweiser Ersatz geschaffen wird.
Wir befürchten auch, dass die fehlenden 330 Stellplätze zu einem weiter erhöhten Parkdruck in der angrenzenden Oststadt führen werden.

Zusätzliche, temporäre Parkplätze können hier Abhilfe schaffen!

Daher fordern wir die Stadt auf zu prüfen, ob bsp. der Parkplatz des Finanzamtes, der ab
spätnachmittags und am Samstag zur Verfügung steht, während der Schließung erhalten bleibt.
Es sollte auch das Gespräch mit dem Finanzamt gesucht werden, ob dort eventuell für die
Bauzeit zusätzliche, öffentliche Parkplätze zu realisieren wären.

Auch könnte die Erhaltung der derzeitigen Parkplätze am Hallenbad bis zur Wiedereröffnung
als Tiefgarage des Rée-Carrés eine gewisse Entlastung schaffen.

Es gilt die Erreichbarkeit der Innenstadt hoch zu halten und bestmöglich zu gestalten.

 

 

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